Juniorteam-Seminar in Hamburg

Am Freitag den 04.11.2022 trafen wir uns in Hamburg zum Juniorteam Seminar. Wir, das waren Isa, Lea, Sarah, Jan Uwe sowie Tobi und Martina. Eine kleine aber feine Gruppe in der sich gut über die Themen Diversity und Inklusion quatschen ließ. Das erste Highlight war schon unser Hotel, die Superbude in Hamburg Altona. Total hippes Hostel, mit tollen Menschen und super leckerem Essen. Zum Kennenlernen und Abendessen blieben wir direkt im Hotel und damit der Sport an dem Tag nicht zu kurz kam, verbrachten wir den Abend mit Tischtennis-Rundlauf sowie dem Gesellschaftsspiel Wizard.

Nach einem ebenfalls sehr leckerem Frühstück (Waffeln <3) ging es los mit dem Workshop. Dieser wurde angeleitet von den Referent*innen Lisa und Paula vom Hamburger Sportbund. Vormittags ging es um die Themen Inklusion und Integration. Nach lustigen Kennlernspielen sprachen wir darüber, was Integration und Inklusion überhaupt ist und was wir im Minigolfsport für Projekte starten können oder auch schon gestartet haben. Um selbst mal die Erfahrung "Inklusion" machen zu können, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Jeweils eine Person in jeder Gruppe wurde blind, d.h. bekam eine Augenbinde aufgesetzt. Die blinde Person musste einen Holzturm aus Jengasteinen bauen, die anderen in der Gruppe mussten die Person mit Worten anleiten. Ziel war es, innerhalb von 6 Minuten den höchsten Turm zu bauen.

 
Der Sieg ging nur knapp an Tobi, Isa und Jan Uwe
 
Nach dem Mittagessen, welches wir auch zum Austausch mit Lisa und Paula nutzten, ging es weiter mit den Themen geschlechtliche Vielfalt und genderneutrale Sprache. Um eine Grundlage zu schaffen, klärten wir erstmal Begriffe wie LGBTQIA+*, Pronomen und Gender. Wir schauten uns verschiedene Modelle von Sportverbänden an, die z.B schon Spielrechte für Trans*&Inter* Personen umgesetzt haben oder Angebote für queere Menschen machen. Was definitiv hängen blieb ist, dass es viele Bestrebungen zur Veränderung im Sport gibt aber keine sog. "One fits all Lösung" existiert. Einfach mal machen ist hier die Devise :) An dieser Stelle ein ganz großes Danke an Lisa und Paula, die den Workshop super gestaltet haben und ein "Safe Space" für die Themen geschaffen haben.

Nach einer Pause ging es, leider schon im Dunkeln, los zur Erkundung Hamburgs. Wir spazierten über den Altonaer Fischmarkt, vorbei an den Landungsbrücken im abendlichen Lichterleuchten. Eine Stärkung gab es in einem italienischen Restaurant, wo wir einen sehr kuscheligen Platz ergattern konnten. Für den Adrenalinkick ging es danach noch auf den Hamburger Dom und die ganz Mutigen fuhren die ein oder andere Achterbahn. Zurück im Hotel ließen wir den Abend bei einer erneuten Runde Wizard ausklingen.


Unsere tolle Führung mit @mr.blindlife
 
Sonntag ging es nach dem Frühstück in die Speicherstadt ins Dialoghaus Hamburg. Dort tauchten wir im Rahmen des "Dialog im Dunkeln" in die Welt "blinder" Menschen ein. Wir wurden von unserem blinden Guide Erdin durch einen lichtlosen Parcour mit Alltagssituationen geführt. Mit dabei hatten wir Blindenstöcke und unsere anderen Sinne. Am Ende des Parcours gab es eine Bar, immer noch im Dunkeln hatten wir dort die Möglichkeit, Fragen zu stellen aber auch unsere Erlebnisse zu reflektieren. Diese Erfahrungen im Dialoghaus waren sehr eindrücklich und haben uns gezeigt, dass es im Bereich Inklusion noch sehr viel zu tun gibt. Unser Guide Erdin ist auf Instgram, TikTok und YouTube schon fleißig dabei, Aufklärung zu betreiben. Schaut gerne bei ihm vorbei @mr.blindlife
Zum Ausklang des Wochenendes ging es hoch auf die Elbphilharmonie, wo wir noch Abschlussfotos schossen und die Aussicht über Hamburg genießen konnten.
Vielen Dank für das tolle Wochenende, mit ganz tollen, engagierten und vielfältigen Menschen!

Lea Reitemeier
(Gleichstellungsbeauftragte und Juniorteamerin)
 

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