DM System Beton 2024 in Herten

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3. Turniertag: Finale!

Am Samstag standen die Einzeltitel im Fokus. Einige Teilnehmer waren überrascht, dass sie in der Zwischenrunde weiterspielen durften. Doch die größten Favoriten in den verschiedenen Kategorien waren natürlich im Rennen, und die knappen Zwischenstände versprachen spannende Begegnungen.

Bei den Herren erfüllten sich diese Erwartungen. Philipp Lange aus Herten setzte sich in einem packenden Finale knapp gegen Marcel Laux durch und zog mit nur einem Schlag Vorsprung in die Finalrunde ein. Eine beeindruckende Aufholjagd gelang dem Kerpener Ralf Knippschild. Nachdem er nach dem zweiten Turniertag fast aussichtslos auf Rang 13 lag, spielte er sich in einen wahren Rausch. Mit nur 75 Schlägen in den drei Runden arbeitete er sich kontinuierlich nach oben und setzte sich im anschließenden Stechen sogar gegen Bernhard Höötmann aus Hannover durch.

Auch in der Finalrunde blieb es in einigen Entscheidungen spannend. Claudia Hardt (VfM Spandau Berlin) gewann mit einem Schlag Vorsprung vor Natascha Hütter (VfB Osnabrück) und mit zwei Schlägen vor der Vorjahressiegerin Sabrina Heinrich (MSV Bad Kreuznach). Tobias Montberg vom BGSV Gut Schlag Gladbeck konnte seinen Titel etwas entspannter verteidigen, was seiner Freude jedoch keinen Abbruch tat. Bei Philipp Lange (BGV Backumer Tal Herten) und Frank Seidler (BGSV Kerpen) fiel die Entscheidung erst im Stechen an der Bahn. Frank Seidler hatte das bessere Ende für sich und sicherte sich die Silbermedaille.

Bei den Seniorinnen I kam es bis zum Schluss zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Das glücklichere Ende hatte Elvira Hellmich vom VfM Bottrop, die vor Susannie Niepel (MGC Rot-Weiß Wanne-Eickel) und Simona Busch vom BGC Goslar gewann. In der Kategorie Seniorinnen II war der dritte Platz frühzeitig für Birgit Barz vom VfM Spandau Berlin gesichert. Marion Mombauer (BGC Uerdingen), die vor der Finalrunde gleichauf mit Birgitte Scharold vom MGC Mainz lag, musste sich letztlich mit Silber zufriedengeben.

Bei den männlichen Senioren I kämpfte sich Stefan Seifert (BGV Backumer Tal Herten) in die Finalrunde vor. Steffen Hentschel (VfM Spandau Berlin), der bis zur achten Runde geführt hatte, wollte sich nicht kampflos geschlagen geben. Doch Stefan Seifert startete stark, wehrte jeden Angriff ab und behielt die Nerven, wodurch er vor Steffen Hentschel und Martin Schnittker (ebenfalls BGV Backumer Tal Herten) Deutscher Meister wurde.

Frank Wege (BGV Backumer Tal Herten), der zum ersten Mal bei den Senioren II startete, führte lange Zeit das Feld an. Doch Peter Droste vom TSV Pfungstadt beendete das Turnier, wie er es begonnen hatte: mit einer Traumrunde von 24 Schlägen. Da konnte Frank Wege nicht mehr mithalten. Fast hätte es nur für Bronze gereicht, doch Ralf Knippschild konnte den Rückstand von fünf Schlägen nicht aufholen.

Wir gratulieren allen Siegern zu ihren herausragenden Leistungen. Herzlichen Glückwunsch!

Nach dem Turnier wurde die Anlage zügig aufgeräumt, und es ging zum Abschlussabend. Die Fotos davon könnt ihr in Kürze auch auf der Homepage des BGV Backumer Tal und auf Facebook sehen.


2. Turniertag - Der erste Titelträger ist gefunden!

Die Mannschaftsmeister stehen fest: Der BGV Backumer Tal 1 hat die erste Entscheidung der Deutschen Minigolfmeisterschaften System Beton für sich entschieden.

Der Turniertag gestaltete sich lang und anstrengend, insgesamt 13 Stunden wurde Minigolf gespielt. Immer wieder führten Regenschauer zu Unterbrechungen, was den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Aufgabe zusätzlich erschwerte. Dennoch hatte das Schiedsgericht das Ziel, alle sechs Runden vollständig durchzuführen.

Im Mittelpunkt stand der Mannschaftswettbewerb. Die erste Mannschaft des BGV Backumer Tal Herten startete gemeinsam mit dem Titelverteidiger MSC Bensheim-Auerbach als Führende in den Tag, dicht gefolgt von Herten 2 und dem MSK Neheim-Hüsten.

Im Gegensatz zum Vortag spielte das Team 1 aus Herten konstant gut und konnte sich nach der vierten Runde mit einem Vorsprung von sieben Schlägen absetzen. In der fünften Runde konnten lediglich Oliver Isenbiel und Hannes Klee aus Bensheim mit den Herteners mithalten. Doch das reichte nicht aus, um den wachsenden Vorsprung zu verhindern. Vor der letzten Runde betrug dieser bereits 11 Schläge. Das zweite Team vom BGV Backumer Tal war bemüht, den zweiten Platz zu erobern, doch es reichte nur zur Bronzemedaille. Team 1 ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Nach drei Spielern stand eine Mannschaftsrunde von 85 Schlägen fest, sodass ab Bahn 13 klar war, dass der Titel ihnen gehören würde. An Bahn 18 versammelte sich das gesamte Team sowie die Vereinsmitglieder. Frank Wege beendete das Turnier mit einem Ass und machte den Titel offiziell.

Die Freude und Erleichterung über den Gewinn des Mannschaftstitels war riesengroß. Die Bensheimer sicherten sich am Ende deutlich den zweiten Platz. Neben dem Teamwettbewerb kämpften alle Spielerinnen und Spieler, außer den reinen Mannschaftsspielern, um den Einzug in die Zwischenrunde. Es waren oft nur Nuancen, die am Ende den Ausschlag gaben.


MSC Bensheim-Auerbach, BGV Backumer Tal Herten 1, BGV Backumer Tal Herten 2
 

1. Turniertag - Der Start ist geglückt

Der erste Tag des Turniers begann mit leichtem Regen während der Einspielphase. Doch schon bald zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, und es wurden direkt starke Runden gespielt. Jens Bardenhagen aus Brunsbüttel glänzte mit einer beeindruckenden blauen Runde von 24 Schlägen. Zahlreiche grüne Runden folgten, was die hohe Leistungsdichte bei dieser Deutschen Meisterschaft eindrucksvoll unterstreicht. Nach drei Runden sind die Abstände noch immer minimal, was viele Platzierungswechsel und spannende Kämpfe um den Einzug in die Endrunde verspricht. Der beste Spieler des ersten Tages ist Frank Wege vom Backumer Tal Herten e. V. mit 79 Schlägen.

Auch im Mannschaftswettbewerb ging es am ersten Wettkampftag spannend hin und her. Der amtierende Deutsche Meister aus Bensheim legte einen starken Start hin und spielte zwei Runden unter 80 Schlägen, wodurch sie die Lokalmatadoren der ersten Mannschaft des Backumer Tals unter Druck setzten. In der dritten Runde schlugen die Hertener jedoch zurück und konnten dank drei abschließender Asse von Frank Wege mit den Bensheimern gleichziehen. Der MSK Neheim, der ebenfalls zur Spitzengruppe gehörte, musste in der dritten Runde etwas nachlassen und liegt nun gemeinsam mit der zweiten Mannschaft aus Herten, mit vier Schlägen Rückstand, hinter dem führenden Duo. Ob der frühere Deutsche Meister vom VfM Bottrop noch in den Kampf um die Medaillenränge eingreifen kann, bleibt abzuwarten.

Stefan Seifert


 
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