Zum Tod von Mathias Kaiser (1946-2026), dem früheren Pressewart des DBV

Ein bleibendes Denkmal setzte er sich durch „Das große Bahnengolf Buch“, das im Jahr 1981 erschienen ist. “Wenn ein passionierter Bahnengolfer, seit Jahren aktiv und passiv mit seinem Sport verbunden, … ein Buch über Bahnengolf schreibt, dann kann der Leser sicher sein, aus erster Hand und mit Sachverstand informiert zu sein“, so schrieb DBV-Präsident Gerd Snaga im Vorwort. Als ich Mathias Kaiser Ende der 90er-Jahre in der Leonistraße in München besuchte, war das Buch schon längst nicht mehr verfügbar, für mein damals laufendes eigenes Buchprojekt gab er mir aber noch vorhandene Probedrucke mit, die mir sehr gut weitergeholfen haben.
Als 1985 bei der Bundesversammlung bei der Wahl zum Präsidenten der einzige Kandidat bei den Delegierten durchfiel, wollte Mathias Kaiser sein Amt aufgeben, er empfand diesen Eklat als „Armutszeugnis für den DBV und uns alle.“ Dass er von allen Seiten bekniet worden ist, doch noch weiterzumachen, ist ein lebhafter Beleg dafür, welch hohe Wertschätzung seine Pressearbeit überall hatte.
1987 schied er dann aber endgültig aus dem DBV-Präsidium aus und trat danach nur noch gelegentlich als Berichterstatter vom jährlich stattfindenden „Nostalgietreff der Minigolfer im Golf“ in der Verbandszeitschrift in Erscheinung. 2010 erschien dann noch ein informativer und humorvoller Text aus Anlass des 90. Geburtstags des Minigolf-Urgesteins Rudolf Klempt-Gießing.
Mit Mathias Kaiser hat uns ein Sportfreund verlassen, der in der Frühzeit unseres Verbandes engagierte ehrenamtliche Arbeit geleistet und dabei viele deutliche Spuren hinterlassen hat.
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