Girls Camp 2024: "Take Action"
Zwischen Seminarraum und Eisfläche
Am ersten Novemberwochenende fand in Frankfurt am Main das diesjährige Girls Camp statt. Neben Schirmherrin Sarah Schuhmacher, Dozentin Tabea Zorn und DMJ-Referentin für Engagementförderung Lena Lütt waren acht Mädchen und junge Frauen aus dem Minigolfsport dabei. Das Ziel in diesem Jahr war, nicht nur auf die persönliche Weiterentwicklung zu schauen, sondern auch auf die Weiterentwicklung des Verbandes und des Sports mit Blick auf die Bedürfnisse von Mädchen und jungen Frauen.
Freitagabend trafen sich die Teilnehmerinnen im Frankfurter Hotel, um nach Kennenlernspielen und Gesellschaftsspielen gemeinsam essen zu gehen. Die Teilnehmerinnen kannten sich fast alle vom Vorjahr. Lediglich Sarah hatte, aufgrund eines Auslandssemesters, nicht dabei sein können. So kam schnell eine vertraute und offene Stimmung auf. Am Samstag ging es dann nach dem Frühstück los zum Tagungsraum. Dieser war in diesem Jahr nicht direkt im Hotel, sondern eine kurze U-Bahn Fahrt entfernt. Der Seminarteil folgte in diesem Jahr der Methode des Design Thinking. So wurde, nachdem Sarah die Teilnehmerinnen mit thematischem Input versorgt hatte, zunächst der Problemraum geöffnet. Sprich: Es wurde alles gesammelt, was in den Kopf kam. Nachdem eine lange Liste an der Wand des Tagungsraum hing, wurde priorisiert, schließlich kann man nicht alle Probleme gleichzeitig angehen. Die zwei Hauptprobleme wurden schließlich genauer betrachtet. Wen betrifft das Problem besonders? Welche Lösungen wurden bisher versucht? Welche Auswirkungen hat das Problem? Diese und mehr Fragen wurden sich gestellt.
Zwischenzeitlich sorgte Dozentin Tabea immer wieder für Bewegung und freie Köpfe mit Spielen und Bewegungsübungen. Sarah sorgte für motivierende Musik und stärkte durch eine Übung dazu das Selbstvertrauen der jungen Teilnehmerinnen.
.jpg)
Nach der Mittagspause – einem kleinen Spaziergang und Pizza oder Pasta – ging es in den Lösungsraum. Auch hier wurde der Raum zunächst geöffnet und es wurden unter Zeitdruck Ideen gemalt – ja, dieses Mal musste man doppelt kreativ sein. Die Teilnehmerinnen haben innerhalb kürzester Zeit acht Ideen entwickeln müssen, wie man das Problem lösen könnte und mussten diese Ideen auch noch aufmalen, statt zu schreiben. Anschließend wurden die Ideen vorgestellt und pro Problem eine Lösung ausgewählt, welche am Sonntag genauer ausgearbeitet werden sollte. Wie es für ein Girls Camp üblich ist, trafen sich die Mädchen und jungen Frauen nicht nur, um zu arbeiten, sondern auch, um gemeinsam etwas zu erleben. Daher fuhren wir mit der U-Bahn zur Frankfurter Eishalle und gingen Schlittschuhlaufen. Nachdem alle die richtige Größe Schlittschuh an den Füßen hatten und Taschen im Schließfach verstaut waren, ging es aufs Eis. Für Isabella war es das erste Mal Schlittschuhlaufen, aber mit gemeinsamer Unterstützung der anderen Teilnehmerinnen konnte auch sie einige Runden drehen. Das Gelände war riesig. Es gab zwei Indoor-Eishallen und eine Eisfläche draußen, neben der auch Kinderpunsch und Crêpes angeboten wurden. Außerdem konnte man sich auch ein Eishockeyspiel vom Nachwuchs der Frankfurter Löwen anschauen. Nach zwei Stunden mehr oder weniger intensivem Eislaufen und einiger weniger Stürze (alle sind heile geblieben), wurden die Leihschlittschuhe wieder abgegeben. Nach einem kurzen Fußweg erreichten wir die Location für das Abendessen. Ein Burgerladen, der von Innen aussieht, als wäre man in einem schwarz-weißen Comicbuch. Fotos wurden gemacht, Burger wurden gegessen und viele Gespräche wurden geführt, bevor es mit der U-Bahn zurück zum Hotel ging. Der Sonntag startete zeitig: Frühstücken, Auschecken und ab zum Tagungsraum. Die Lösungen warteten darauf weiter ausgearbeitet und präsentiert zu werden. Insbesondere das Präsentieren wurde gemeinsam mit Tabea geübt und verbessert. Wie steht man richtig bei einer Präsentation? Wie gewinnt man die Aufmerksamkeit? Und was mache ich eigentlich mit meinen Händen, während ich spreche? Auf alle diese Fragen wusste am Ende jede Teilnehmerin die richtige Antwort und konnte es auch beim abschließenden Ideen-Pitch umsetzen.
Im Fokus dieses Girls Camps standen zwar weniger die Weiterentwicklung der Teilnehmerinnen, sondern die des Minigolfsports, aber dennoch konnten durch Übungen von Sarah und Tabea die Teilnehmerinnen viel für sich selbst und ihre persönliche Entwicklung mitnehmen. Für die meisten Teilnehmerinnen ist das Girls Camp mittlerweile ein fester Termin im Jahr und sie freuen sich bereits auf das Girls Camp 2025.
» Zurück
Freitagabend trafen sich die Teilnehmerinnen im Frankfurter Hotel, um nach Kennenlernspielen und Gesellschaftsspielen gemeinsam essen zu gehen. Die Teilnehmerinnen kannten sich fast alle vom Vorjahr. Lediglich Sarah hatte, aufgrund eines Auslandssemesters, nicht dabei sein können. So kam schnell eine vertraute und offene Stimmung auf. Am Samstag ging es dann nach dem Frühstück los zum Tagungsraum. Dieser war in diesem Jahr nicht direkt im Hotel, sondern eine kurze U-Bahn Fahrt entfernt. Der Seminarteil folgte in diesem Jahr der Methode des Design Thinking. So wurde, nachdem Sarah die Teilnehmerinnen mit thematischem Input versorgt hatte, zunächst der Problemraum geöffnet. Sprich: Es wurde alles gesammelt, was in den Kopf kam. Nachdem eine lange Liste an der Wand des Tagungsraum hing, wurde priorisiert, schließlich kann man nicht alle Probleme gleichzeitig angehen. Die zwei Hauptprobleme wurden schließlich genauer betrachtet. Wen betrifft das Problem besonders? Welche Lösungen wurden bisher versucht? Welche Auswirkungen hat das Problem? Diese und mehr Fragen wurden sich gestellt.
Zwischenzeitlich sorgte Dozentin Tabea immer wieder für Bewegung und freie Köpfe mit Spielen und Bewegungsübungen. Sarah sorgte für motivierende Musik und stärkte durch eine Übung dazu das Selbstvertrauen der jungen Teilnehmerinnen.
.jpg)
Nach der Mittagspause – einem kleinen Spaziergang und Pizza oder Pasta – ging es in den Lösungsraum. Auch hier wurde der Raum zunächst geöffnet und es wurden unter Zeitdruck Ideen gemalt – ja, dieses Mal musste man doppelt kreativ sein. Die Teilnehmerinnen haben innerhalb kürzester Zeit acht Ideen entwickeln müssen, wie man das Problem lösen könnte und mussten diese Ideen auch noch aufmalen, statt zu schreiben. Anschließend wurden die Ideen vorgestellt und pro Problem eine Lösung ausgewählt, welche am Sonntag genauer ausgearbeitet werden sollte. Wie es für ein Girls Camp üblich ist, trafen sich die Mädchen und jungen Frauen nicht nur, um zu arbeiten, sondern auch, um gemeinsam etwas zu erleben. Daher fuhren wir mit der U-Bahn zur Frankfurter Eishalle und gingen Schlittschuhlaufen. Nachdem alle die richtige Größe Schlittschuh an den Füßen hatten und Taschen im Schließfach verstaut waren, ging es aufs Eis. Für Isabella war es das erste Mal Schlittschuhlaufen, aber mit gemeinsamer Unterstützung der anderen Teilnehmerinnen konnte auch sie einige Runden drehen. Das Gelände war riesig. Es gab zwei Indoor-Eishallen und eine Eisfläche draußen, neben der auch Kinderpunsch und Crêpes angeboten wurden. Außerdem konnte man sich auch ein Eishockeyspiel vom Nachwuchs der Frankfurter Löwen anschauen. Nach zwei Stunden mehr oder weniger intensivem Eislaufen und einiger weniger Stürze (alle sind heile geblieben), wurden die Leihschlittschuhe wieder abgegeben. Nach einem kurzen Fußweg erreichten wir die Location für das Abendessen. Ein Burgerladen, der von Innen aussieht, als wäre man in einem schwarz-weißen Comicbuch. Fotos wurden gemacht, Burger wurden gegessen und viele Gespräche wurden geführt, bevor es mit der U-Bahn zurück zum Hotel ging. Der Sonntag startete zeitig: Frühstücken, Auschecken und ab zum Tagungsraum. Die Lösungen warteten darauf weiter ausgearbeitet und präsentiert zu werden. Insbesondere das Präsentieren wurde gemeinsam mit Tabea geübt und verbessert. Wie steht man richtig bei einer Präsentation? Wie gewinnt man die Aufmerksamkeit? Und was mache ich eigentlich mit meinen Händen, während ich spreche? Auf alle diese Fragen wusste am Ende jede Teilnehmerin die richtige Antwort und konnte es auch beim abschließenden Ideen-Pitch umsetzen.
Im Fokus dieses Girls Camps standen zwar weniger die Weiterentwicklung der Teilnehmerinnen, sondern die des Minigolfsports, aber dennoch konnten durch Übungen von Sarah und Tabea die Teilnehmerinnen viel für sich selbst und ihre persönliche Entwicklung mitnehmen. Für die meisten Teilnehmerinnen ist das Girls Camp mittlerweile ein fester Termin im Jahr und sie freuen sich bereits auf das Girls Camp 2025.












