Fun Event in Kombi mit Pokalturnier in Dormagen
4. Fritz Lierenfeld-Gedächtnispokal in Dormagen
Am Samstag, dem 15. August 2026, stand die Minigolfanlage des Bahnengolfclubs Dormagen ganz im Zeichen des 4. Fritz Lierenfeld-Gedächtnispokals. Der Wettbewerb wurde als offener Welcome Cup ausgetragen und richtete sich nicht nur an erfahrene Vereinsspieler, sondern ausdrücklich auch an Hobbyspieler. Der Turniertag begann planmäßig um 9:00 Uhr und umfasste drei Runden. Damit bot die Veranstaltung sowohl ambitionierten Minigolfsportlern als auch Freizeitspielern die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen und gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag auf der Anlage zu verbringen.
Eine besondere Ergänzung war der als Fun Event ausgeschriebene Hobbyspieler-Teil. Hier stand neben dem sportlichen Vergleich vor allem der Spaß am Minigolfsport im Mittelpunkt. Die Hobbyspieler konnten pro Runde drei unterschiedliche Joker einsetzen. Zur Verfügung standen der 50/50-Joker, der Profi-Joker und die Möglichkeit des „Nachsitzens“. Beim Profi-Joker wurde die betreffende Bahn von einem Vereinsspieler des BGC Dormagen gespielt, während beim „Nachsitzen“ die Bahn erneut gespielt werden durfte und das bessere Ergebnis zählte. Dadurch entstand eine zusätzliche taktische und zugleich unterhaltsame Komponente. Die Hobbyspieler konnten selbst entscheiden, wann sie ihre Joker einsetzen wollten, und erhielten damit die Möglichkeit, einzelne schwierige Bahnen auf eine ganz besondere Weise zu bewältigen.
Das Fun-Format bot insbesondere Teilnehmern ohne große Turniererfahrung einen lockeren Einstieg in den organisierten Minigolfsport. Gleichzeitig konnten die Hobbyspieler erleben, welchen Einfluss Erfahrung, Technik und die richtige Entscheidung an einer Bahn auf das Ergebnis haben können. So ergänzte der Hobbybereich den regulären Turnierbetrieb und sorgte für eine gelungene Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und Spaß.
Eine ganz besondere Leistung zeigte dabei Harald Krause. Als Rollstuhlfahrer nahm er am Hobby-Wettbewerb teil und überzeugte mit einer bemerkenswerten sportlichen Leistung. Mit insgesamt 88 Schlägen sicherte er sich den ersten Platz bei den Hobby-Herren. Dabei spielte er drei Runden mit 31, 27 und 30 Schlägen. Sein Ergebnis ist nicht nur wegen der erreichten Platzierung besonders hervorzuheben. Vielmehr zeigte Harald Krause eindrucksvoll, dass körperliche Einschränkungen kein Hindernis sein müssen, sich einer sportlichen Herausforderung zu stellen und erfolgreich an einem Wettbewerb teilzunehmen. Seine Leistung steht beispielhaft für den inklusiven Charakter des Minigolfsports. Konzentration, Präzision, Technik und die Freude am Sport stehen im Vordergrund und ermöglichen es Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen, gemeinsam aktiv zu sein.


Auch sportlich bot der Gedächtnispokal zahlreiche interessante Ergebnisse. Bei den Herren setzte sich Daniel Priemer vom SGC Hagen mit insgesamt 76 Schlägen durch. Hinter ihm lieferten sich Benjamin Rose vom BGC Dormagen und Niclas Lehmann vom MGC Heven einen besonders engen Kampf um die vorderen Plätze. Beide kamen auf 85 Schläge, sodass ein Stechen über die Platzierung entscheiden musste. Benjamin Rose belegte schließlich den zweiten Platz, während Niclas Lehmann Dritter wurde. Michael Nohl vom Kölner MC erreichte mit 90 Schlägen Platz vier, gefolgt von Leon Sedlaczek vom Kölner MC mit 93 Schlägen.
Bei den Senioren I konnte sich Thomas Unglauben vom BGC Dormagen mit 69 Schlägen den Sieg sichern. Wolfgang Franken vom 1. KGC Mönchengladbach belegte mit 76 Schlägen den zweiten Platz, während Heiko Göbel vom MGC Bergisch Gladbach Gierath mit 80 Schlägen Dritter wurde.
In der Kategorie Senioren II zeigte Norman Mandel vom HMC Büttgen eine besonders starke Leistung. Mit 64 Schlägen sicherte er sich den ersten Platz. Hans-Peter Heller und Michael Sinzenich, beide vom BGSV Kerpen, kamen jeweils auf 78 Schläge. Dahinter belegte Manfred Bach vom BGC Schloß Paffendorf mit 81 Schlägen den vierten Platz, gefolgt von Karsten Knafla vom Kölner MC mit 84 Schlägen. Heinz Donsbach vom MSC Bad Godesberg erreichte 85 Schläge, Jürgen Adenau vom BGC Schloß Paffendorf kam auf 87. Matthias Hartl vom MSC Bad Godesberg und Joachim Hoffmann von der MinigolfCard erzielten jeweils 90 Schläge. Achim Krause vom BGC Dormagen und Ulrich Ehlert vom HMC Büttgen kamen jeweils auf 91 Schläge, während Frank Hännig vom BGV Velbert-Neviges mit 94 Schlägen den Wettbewerb beendete.
Bei den Seniorinnen II gewann Sibylle Schmitz vom BGC Dormagen mit 78 Schlägen. Monika Erlbruch vom BGSV Kerpen folgte mit 79 Schlägen auf Platz zwei, Gabriele Heller, ebenfalls vom BGSV Kerpen, wurde mit 85 Schlägen Dritte. Bei den Damen konnte sich Caterina Franken vom 1. KGC Mönchengladbach mit 121 Schlägen den ersten Platz sichern. Iris Weisensee vom BGC Dormagen gewann die Kategorie Seniorinnen I mit 129 Schlägen. Auch der Nachwuchs war vertreten: Bei den Schülern setzte sich Thomas Franken vom BGC Dormagen mit 106 Schlägen durch.
Im Hobbybereich konnte Harald Krause mit seinen bereits erwähnten 88 Schlägen den Sieg bei den Hobby-Herren erringen. Thomas Schuimer belegte mit 92 Schlägen den zweiten Platz, während Reinhold Kaebe mit 144 Schlägen Dritter wurde. Bei den Hobby-Damen gewann Gaby Gockel mit 92 Schlägen. Steffi Jauch und Rita Krause lagen mit jeweils 98 Schlägen gleichauf, sodass auch hier ein Stechen über die Platzierung entscheiden musste. Bei der Hobby-Jugend gewann Evelyn Jauch mit 185 Schlägen.
Die Spannung zeigte sich somit nicht nur in den einzelnen Ergebnissen, sondern auch in mehreren Stechen. Gerade die Entscheidungen bei Schlaggleichheit machten deutlich, wie wichtig beim Minigolf jeder einzelne Schlag sein kann. Besonders bei Benjamin Rose und Niclas Lehmann, die nach drei Runden mit jeweils 85 Schlägen gleichauf lagen, musste die Entscheidung auf der Stechbahn fallen. Auch bei den Hobby-Damen sorgte die gleiche Schlagzahl von Steffi Jauch und Rita Krause für eine zusätzliche Entscheidung.
Neben den Einzelwertungen wurde auch eine Mannschaftswertung ausgetragen. Hier konnte sich die Spielgemeinschaft Gierath/Dormagen/MinigolfCard/Mönchengladbach/Hagen mit insgesamt 306 Schlägen den ersten Platz sichern. Der BGSV Kerpen folgte mit 320 Schlägen auf Platz zwei, die SPG Velbert/Heven/Hobby belegte mit 344 Schlägen den dritten Platz und der BGC Dormagen kam mit 351 Schlägen auf Rang vier. Für die erfolgreiche Siegermannschaft gingen Sibylle Schmitz, Joachim Hoffmann, Heiko Göbel, Wolfgang Franken und Daniel Priemer an den Start.
Eine weitere Besonderheit des Veranstaltungstages war die Möglichkeit, das Leistungsabzeichen in Gold im Minigolf abzulegen. Interessierte Teilnehmer konnten damit ihr sportliches Können unter Prüfungsbedingungen unter Beweis stellen. Die Abnahme übernahm der Übungsleiter des BGC Dormagen, Achim Krause. Er betreute die Interessierten bei der Prüfung und übernahm anschließend auch die Unterzeichnung der entsprechenden Bescheinigungen. Damit wurde der Turniertag um einen weiteren wichtigen Bereich des Minigolfsports ergänzt, denn neben dem Wettkampf standen auch persönliche Leistungsentwicklung und die offizielle Anerkennung sportlicher Leistungen im Mittelpunkt.


Für eine besondere Würdigung der Veranstaltung sorgte außerdem Michael Seitz vom Deutschen Minigolfsport Verband. Er war als besonderer Gast vor Ort und nahm die Gelegenheit wahr, die Veranstaltung des BGC Dormagen persönlich zu begleiten. Gleichzeitig würdigte er auch das nur wenige Tage zuvor stattgefundene Jubiläumsfest des Vereins am 8. August 2026 anlässlich des 55-jährigen Bestehens des BGC Dormagen. Damit wurde nicht nur der aktuelle Gedächtnispokal, sondern auch die langjährige Vereinsgeschichte und die kontinuierliche Arbeit des BGC Dormagen gewürdigt. Für den Verein war dies eine besondere Anerkennung und ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit dem Deutschen Minigolfsport Verband.
Bei der anschließenden Siegerehrung übernahm Michael Seitz außerdem eine besondere Aufgabe. Er überreichte den Hobbyspielerinnen und Hobbyspielern persönlich die Pokale und Medaillen. Gerade für die Teilnehmer des Fun Events war dies ein schöner und besonderer Abschluss des Turniertages. Die persönliche Übergabe durch einen Vertreter des Deutschen Minigolfsport Verbandes verlieh den Leistungen der Hobbyspieler zusätzliche Wertschätzung und unterstrich, dass auch der Breitensport und die Freude am Minigolf einen wichtigen Stellenwert haben.
Auch der Bürgermeister der Stadt Dormagen, Erik Lierenfeld, ließ es sich nicht nehmen, beim 4. Fritz Lierenfeld-Gedächtnispokal vorbeizuschauen. Sein Besuch hatte dabei eine ganz besondere persönliche Bedeutung. Erik Lierenfeld ist der Sohn von Fritz Lierenfeld, dessen Name der Gedächtnispokal trägt. Dadurch besteht zwischen dem Bürgermeister, seiner Familie und der Veranstaltung eine unmittelbare Verbindung. Sein Besuch verlieh dem Turniertag daher eine besondere persönliche und zugleich städtische Wertschätzung.
Im Rahmen seines Besuchs setzte Erik Lierenfeld außerdem ein ganz persönliches Zeichen für die Zukunft des BGC Dormagen. Er übergab dem Verein einen Umschlag mit einer Spende für das Vorhaben, die Minigolfanlage künftig inklusiver und behindertengerechter zu gestalten. Damit unterstützt er ein Projekt, das gerade vor dem Hintergrund der Veranstaltung eine besondere Bedeutung erhält. Die geplanten Verbesserungen sollen dazu beitragen, Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen den Zugang zum Minigolfsport und zur Anlage zu erleichtern.
Besonders berührend war in diesem Zusammenhang, dass auch Harald Krause, selbst Rollstuhlfahrer und an diesem Tag Sieger bei den Hobby-Herren, das Vorhaben unterstützte. Aus eigener Erfahrung weiß er, welche Herausforderungen eine nicht vollständig barrierefreie Sportanlage mit sich bringen kann. Auch er übergab eine Spende für das geplante Vorhaben des BGC Dormagen. Damit wurde aus seiner sportlichen Leistung und seiner Teilnahme am Fun Event zugleich ein persönliches Engagement für die Zukunft des Vereins und für mehr Inklusion im Minigolfsport.
Die beiden Spenden setzen damit ein starkes Zeichen: Inklusion wurde an diesem Tag nicht nur sportlich gelebt, sondern auch ganz konkret unterstützt. Die Teilnahme von Harald Krause, die Unterstützung durch Bürgermeister Erik Lierenfeld und das gemeinsame Ziel einer inklusiveren und behindertengerechteren Anlage zeigen, dass der BGC Dormagen auf einem guten Weg ist, den Minigolfsport noch mehr Menschen zugänglich zu machen.
Der Gedächtnispokal erinnert mit seinem Namen an Fritz Lierenfeld und hält dessen Andenken auf besondere Weise lebendig. Dass sein Sohn Erik Lierenfeld als Bürgermeister der Stadt Dormagen persönlich bei der Veranstaltung vorbeischaute und darüber hinaus das geplante Inklusionsprojekt unterstützte, machte diese Verbindung für alle Anwesenden unmittelbar sichtbar. Für den BGC Dormagen war dies ein besonderer Moment, denn der Pokal verbindet die Geschichte des Vereins, die Erinnerung an Fritz Lierenfeld und die heutige Vereinsarbeit miteinander.
Auch die äußeren Bedingungen spielten bei einer Veranstaltung unter freiem Himmel eine Rolle. Der 15. August lag mitten in der zweiten Augusthälfte und bot grundsätzlich sommerliche Bedingungen für den Minigolfsport. Für Dormagen werden für den August langfristige Durchschnittswerte von etwa 15 Grad in den frühen Morgenstunden bis rund 23 Grad am Tagesmaximum angegeben. Dabei ist zwischen langfristigen Klimawerten und tatsächlich gemessenen Wetterdaten des Turniertages zu unterscheiden. Die genannten Werte dienen daher lediglich als Orientierung. Der lange Tageslichtzeitraum kam den Teilnehmern ebenfalls entgegen, denn am 15. August ging die Sonne in Dormagen erst gegen 20:54 Uhr unter. Beim Minigolf können Temperatur, Sonneneinstrahlung, Wind und Feuchtigkeit durchaus Einfluss auf das Laufverhalten und die Geschwindigkeit der Bälle haben, sodass auch die äußeren Bedingungen von den Spielerinnen und Spielern berücksichtigt werden müssen.
Der besondere Reiz des 4. Fritz Lierenfeld-Gedächtnispokals lag letztlich in seiner Vielseitigkeit. Erfahrene Vereinsspieler konnten um gute Platzierungen und Pokale kämpfen, während Hobbyspieler im Fun Event mit ihren drei Jokern pro Runde einen ganz eigenen Zugang zum Turnier erhielten. Gleichzeitig bestand die Möglichkeit, das Leistungsabzeichen in Gold abzulegen, und mit Harald Krause zeigte ein Rollstuhlfahrer eindrucksvoll, wie inklusiv und offen der Minigolfsport sein kann.
Der 4. Fritz Lierenfeld-Gedächtnispokal war damit weit mehr als ein gewöhnlicher Turniertag. Er verband sportlichen Ehrgeiz mit Spaß, Breitensport mit Leistungssport, Inklusion mit Vereinsgemeinschaft und den aktuellen Wettbewerb mit dem Gedenken an Fritz Lierenfeld. Die Anwesenheit von Michael Seitz vom Deutschen Minigolfsport Verband, die Würdigung des 55-jährigen Vereinsjubiläums, der persönliche Besuch von Bürgermeister Erik Lierenfeld sowie dessen Spende und die zusätzliche Spende von Harald Krause für die geplante inklusivere und behindertengerechte Gestaltung der Anlage machten die Veranstaltung zu einem ganz besonderen Ereignis für den BGC Dormagen.
Mit starken sportlichen Leistungen, spannenden Stechen, einem abwechslungsreichen Fun Event, der Abnahme des Leistungsabzeichens in Gold und einer gelungenen Siegerehrung zeigte der BGC Dormagen einmal mehr, wie vielfältig Minigolfsport sein kann. Besonders die Leistung von Harald Krause, sein persönliches Engagement für die Barrierefreiheit, die Unterstützung durch Michael Seitz und der Besuch von Erik Lierenfeld gaben dem 4. Fritz Lierenfeld-Gedächtnispokal eine ganz besondere Note.
So wurde der 15. August 2026 zu einem Tag, an dem nicht nur um Schläge und Platzierungen gekämpft wurde, sondern vor allem die Gemeinschaft, die Freude am Minigolfsport, die Inklusion und die Verbundenheit mit dem Verein und seiner Geschichte im Mittelpunkt standen. Zugleich wurde ein wichtiger Schritt in Richtung einer Zukunft gemacht, in der die Minigolfanlage des BGC Dormagen noch mehr Menschen offenstehen soll.
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