Arbeitstagung Breitensport am 12./13. November 2016: Let’s do this!

Wir fuhren mit dem Gefühl nach Hessen, dass es ein wichtiges und erfolgreiches Wochenende wird - und sollten damit recht behalten.

Bereits am Freitagnachmittag bzw. -abend reiste der Bundesausschuss Breitensport, bestehend aus Frank Vogel (DMV-Vizepräsident), Manu Möhler (2. Vorsitzender der DMJ) und Michael Seiz (Beisitzer) an, um die Arbeitstagung vorzubereiten und schon im Vorfeld die ein oder andere inhaltliche Angelegenheit zu besprechen.

In den vergangenen beiden Jahren hat sich im Fachbereich Breitensport und Verbandsentwicklung personell wie konzeptionell vieles verändert: Mit Frank Vogel und Manu Möhler hat sich sowohl der Dach- als auch der Jugendverband neu aufgestellt. Mit dem Juniorteam und dem bundesweiten Projekt "Minigolf für ALLE", das im Zeichen der Inklusion stehen soll, wurde das Portfolio um innovative Projekte erweitert. Der Breitensporttag, der in diesem Jahr schon sehr gut angenommen und umgesetzt wurde, soll für das kommende Jahr weiter verbessert respektive erweitert werden. 
Genügend Mahlzeiten also, die für das Wochenende zubereitet und zu einem Mehr-Gänge-Menu verschmolzen werden mussten.



Doch für den Samstagvormittag stand zunächst einmal das Hors d’oeuvre auf der Speisekarte. Vizepräsident Frank Vogel eröffnete und stellte den folgenden Landesverbandsvertretern das Programm für die anstehenden beiden Tage vor: Norbert Eilert (NBV), Wolfgang Burmester (SHMV), Michael Burkert (BVSA), Andreas Nickerl (BMV), Jürgen Burgard (SaarMV), Daniel Peppler (BVBB), Bogdan Wlodarczyk (HBV), Wolfgang Weiser (HBSV), Michael Töpelt (BVS) sowie Anna Rümmelin und Wolfgang Schumacher vom BBS.

Anschließend ging’s ans Eingemachte: Da Manu aufgrund eines familiären Notfalls kurzfristig abreisen musste, oblag Frank die Aufgabe, eine erste Bilanz des vergangenen Arbeitsjahres zu ziehen. Der Rückblick auf die größten Breitensportaktionen 2016 - Breitensporttag, Inklusionstag und das Vorantreiben des Spiel- und Leistungsabzeichens - sowie eine ergänzende Aussprache zu positivem und negativem Feedback vereinnahmte den Rest des Vormittags.



Von vorn herein hatten wir geplant, die Arbeitstagung als dreiteiligen Prozess ablaufen zu lassen. An erster Stelle sollte der beschriebene Rückblick stehen, der mit dem Mittagessen am Samstag sozusagen seinen Abschluss fand, um sodann in Phase zwei überzugehen: Bestandsaufnahme, Problemwahrnehmung und Analyse. Dazu wurden die Teilnehmer am Samstagnachmittag in drei Gruppen aufgeteilt, die voneinander unabhängig "Leuchttürme und Baustellen", als gut und weniger gut Funktionierendes innerhalb unserer Verbandsstruktur und –arbeit identifizierten. Am Ende dieser mehrstündigen Session wurden folgende Aufgaben herausgefiltert: Ein zentraler Punkt, der sicherlich auch schon auf vergangenen Tagungen wiederholt zur Sprache kam, war die notwendige Verbesserung unserer Kommunikation - was sowohl für die verbandsinterne als auch die externe gilt. Dies korreliert mit unserer Außendarstellung, unserem Image, das zwar durch die intensive Arbeit mit den (neuen) Medien schon auf einem besseren Weg, bestimmt aber noch ausbaufähig ist. Des Weiteren wünschen sich die Vereine noch mehr Unterstützung bei der Mitgliedergewinnung, die sich zum Beispiel in der Darreichung einheitlicher weiterer Werbemittel manifestieren könnte. Neben diesen und einigen anderen Anregungen war man sich aber auch in einem anderen Punkt einig: Wir müssen das, was wir schon gut können, auch stolz nach außen präsentieren - Selbstbewusstsein steht uns und ist gerechtfertigt!

Auf Grundlage dieser ersten Ergebnisse stiegen wir dann in den, für die Weiterentwicklung des Verbandes substanziellen Teil an und setzten Strategien auf, wie diese Ziele erreicht werden können. 

Allerdings würde es den Rahmen dieses Berichts sprengen, die Resultate der Tagung in aller Ausführlichkeit darzustellen. Daher sei schon an dieser Stelle versichert, dass der Bundesausschuss Breitensport sie zeitnah zur Verfügung stellen wird; die ersten inhaltlichen Veröffentlichungen folgen im Dezember.



Am nächsten Morgen schloss sich nun die dritte Phase des oben erwähnten Dreischritts an: Die Planung des anstehenden Arbeitsjahres unter Berücksichtigung der bisherigen Erkenntnisse.

Der Endstand: Wir haben es geschafft, bereits die Eckpunkte eines Breitensportskonzepts für die nächsten Jahre abzustecken, die neben einem neu gestalteten Breitensporttag auch einen Bundesterminplan für Breitensport-Events und die verbandsgesteuerte Ausbildung von Breitensportbeauftragten sowie die jährliche Durchführung einer solchen Arbeitstagung umfassen.

Damit findet ein arbeits- und ergebnisreiches Wochenende seinen Abschluss, an dessen Ende das Ziel steht: 275 Neumitglieder im nächsten Jahr. LET’S DO THIS!

Euer Bundesausschuss Breitensport


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