Interview mit Jugend-Vizeeuropameister Manuel Szablikowski

 
Manuel Szablikowski:
Vizeeuropameister Strokeplay
Vizeeuropameister Team
Bronzemedaille Matchplay


Interview:
Herzlichen Glückwunsch zu einer sehr erfolgreichen EM. 2x Silber, 1x Bronze. Und wenn ich Deine Karriere richtig verfolgt habe, auf Eternit neben dem Spieltag der 2. Bundesliga in Olching (4x 19) das beste Turnier. Es fehlte im Strokeplay-Einzel nur ein Schlag zum Sieg. Rückblickend: Welcher war dies?

Vielen Dank erstmal! Fast, bei der DM der Allgemeinen Klasse dieses Jahr in Olching hatte ich ebenfalls wie in Ostrava 20,0. Oh Gott, diesen einen Schlag könnte ich an etlichen Bahnen wiederfinden. Sei es 2x das Netz oder 2x ein Verspringer am Rohrhügel, da sieht man erstmal, wie wichtig jeder einzelne Schlag war, sei es für den Team-Wettbewerb oder fürs Strokeplay-Einzel. Ich glaube auf dieser Anlage galt die Devise "Jeder Schlag zählt" wie sonst auf keiner Anlage, die ich bisher spielte.


Bei den Mannschaften war jeden nach dem Nationencup klar, das man in Ostrava sich keine Fehler leisten durfte, wollte man gegen die superstarke Heimmannschaft und die Konkurrenz aus Schweden und Österreich bestehen. Das habt ihr geschafft. Am Ende fehlten nur fünf Schläge zu einem Mannschaftsstechen. Mit etwas Abstand: Freust Du Dich über die Silbermedaille und die Mannschaftsleistung oder trauerst Du der Goldmedaille nach?

In Anbetracht dessen, dass wir anfangs schlecht gestartet sind und dann nach Runde 6 die Tschechen fast im Griff hatten, bedaure ich es noch sehr. Allerdings können wir uns nicht allzu viel vorwerfen: Der Mannschaftsschnitt mit 20,8 ist phänomenal. Im Training spielten wir meist sogar noch besser, vielleicht war es auch dies, was uns zum Verhängnis wurde.


Im Matchplay war Gold möglich, doch Benedikt Schwickert hatte sich sein bestes Minigolf für das Matchplay und besonders das Halbfinale und Finale aufgespart. Wie hast Du das Halbfinale und das Match um Platz 3 gegen Tommy Sieber erlebt, mit dem Du Dich ja bereits in Tuttlingen auf höchstem Niveau "duelliert" hast?

Matchplay-Duelle gegen Mannschaftskameraden sind immer ärgerlich. Leider bleibt dies nicht immer aus, wir hoffen immer, dass es immer erst so spät wie möglich kommt. Es war ein sehr seltsames, ungewohntes Gefühl, als Ben und Ich nach dem Halbfinale zum Greenhouse gingen. Ich hatte eine 2 und ansonsten top gespielt, trotzdem reichte es nicht. Allerdings ist es immer ein Trost, wenn man dann weiß, dass ein Teamkollege wenigstens weiterkommt. Das Spiel gegen Thommy war vom Spielverhalten nicht anders. Nach außen hin wirken diese Duelle immer total uninteressant. Wir spielten unsere Bahnen, versuchten aber beide bestmöglich das Finale mit Ben zu "pushen", was uns auch sehr gut gelungen ist.


Rückblickend war es bisher ein besonderes Jahr. Showtime beim Ball des Sports, Crunchtime beim Filzgolfmasters & bei der "Deutschen" der Allgemeinen Klasse in Olching, Meistertitel und Medaillen bei der DJM und EM. Was war für Dich das Highlight?

Mein persönliches Highlight war das Sudden-Death gegen Ondrej Skaloud. Auch wenn es letztendlich verloren wurde, fühlt es sich wie gewonnen an. Das Team im Rücken pushte so unglaublich, ein genialer Moment!


Das Minigolfjahr ist noch nicht zu Ende. Wo kann man Dich bei Turnieren treffen?

Ich werde mal sehen, noch habe ich keine weiteren Pläne, auf jeden Fall am 50. Rhein-Main Turnier bei uns in Mainz


Das Minigolfjahr ist noch nicht vorbei. Wo trifft man die Matchplay-Europameisterin bei Turnieren?

Ich hab noch nicht ganz geplant was ich alles spielen werde, aber ich denke, mich wird jeder mal sehen.

 
Vielen Dank für das Interview. Weiterhin Glück und Erfolg!

Heinz-Josef Sprengkamp
Team Öffentlichkeitsarbeit im DMV


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