Jugendländerpokal und U23: Wettkampf der Landesverbände in neuem Gewand

Am kommenden Wochenende ist es soweit: Der erste Saisonhöhepunkt für die Minigolfjugend steht an. Vom 20.-22. April 2017 findet der neu strukturierte Jugendländerpokal auf der Kombianlage in Darmstadt-Arheilgen statt. Neu strukturiert? Was bedeutet das?

Neben dem neu eingeführten Mannschaftswettbewerb der U23 Teams, welche entweder aus drei oder aus vier Teammitgliedern bestehen (Voraussetzung für ein Vierer-Team: beide Geschlechter), besteht ein Team bei der Jugendkategorie nun auch aus drei bzw. vier Spielern. Tritt ein Team zu viert an, so darf es unter der bereits genannten Voraussetzung das schlechteste Rundenergebnis streichen. Die kleinere Anzahl an Spielern in einem Team kommt vor allem den Mannschaften zu Gute, die in den letzten Jahren zwar vorne "mitmischten", jedoch nicht alle sechs Positionen stark genug besetzen konnten.


Das Wetter dürfte ruhig noch etwas besser werden

Wir dürfen sehr gespannt sein, wer über die volle Distanz (nach acht Runden) bei den Jugendteams die Nase vorne haben wird.

Letztes Jahr hat das Team aus Bayern gezeigt, dass der Sieger der letzten Jahre aus Nordrhein-Westfalen zu schlagen ist. Ebenso um den Sieg möchte sicherlich das Team aus Hessen mit einigen Heimspielern kämpfen. "Alte Hasen" wie Vanessa Peuker (MGC Dormagen-Brechten) werden den U23-Wettbewerb mit dem Team aus Nordrhein-Westfalen aufmischen und auch bei den Rheinland-Pfälzern werden einige bekannte Gesichter aus den letzten Jahren zu sehen sein.


Pött-Training am Blitz

Die Teamentscheidungen werden nach den ersten beiden Tagen fallen. Am Samstag findet - erstmalig bei einer Veranstaltung der DMJ - ein Matchplaywettbewerb statt.

Hier treten am Samstag die besten 16 weiblichen und besten 32 männlichen Teilnehmer (U23-Spieler und Jugendspieler) gegeneinander an. Dieser Kategorie übergreifende Modus ist keineswegs "unfair" für die jüngeren Teilnehmer, auch David kann gegen Goliath gewinnen und so wird es ganz bestimmt zur einen oder anderen Überraschung kommen.


Auch auf Beton sind noch einige Fragen zu beantworten

Ein Paradebeispiel ist der Sieg von "Rising-Star" Ole Riewe (Bamberg) gegen den Weltmeister Marcel Noack bei den Filzgolf-Masters vergangenen Jahres. Der sehr zuschauerfreundliche Matchplaywettbewerb hat bei den internationalen Turnieren seit Jahren schon eine äußerst hohe Bedeutung, so werden sich die Kaderspieler dem neuen Bundestrainer Philipp Lewin von ihrer besten Seite präsentieren wollen, da am Abschlussabend der Maßnahme die Nominierung für den Jugendnationencup in Askim/Schweden verkündet werden wird.

Wir wünschen den teilnehmenden Spielerinnen und Spieler des Turniers sowie den Betreuerteams "Gut Schlag" und faire Wettkämpfe!

Manuel Szablikowski
DMJ-Jugendpressesprecher


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