7. Juniorteamseminar: Straßenumfrage 2.0

Mit einer etwas anderen Projektform traf sich das Juniorteam vom 16. bis 18. Juni: Die Straßenumfrage 2.0 stand auf dem Programm. Die Teilnehmeranzahl war aufgrund der laufenden Saison etwas geringer als sonst. Neun junge Engagierte fanden den Weg nach Frankfurt.



Nach dem gewohnten Auftakt am Freitagabend starteten wir am Samstagmorgen nach dem Frühstück mit einem kurzen Rückblick auf das in der Woche zuvor gelaufene dsj-Jugendevent „jugend.macht.sport“ in Berlin, bei dem auch Mitglieder des Juniorteams unterstützt haben. Wir waren sehr erfreut zu hören, wie gut unser Stand dort angekommen ist. Nachdem Tobias seinen Bericht beendet hatte holte er einen Karton hervor, in dem unsere neuen Juniorteam-T Shirts und Hoodies verpackt waren. Noch bevor wie sie anprobiert hatten, waren wir von dem knalligem Grün und den Logos sehr beeindruckt. Sie kamen an diesem Wochenende für unser Vorhaben genau richtig.

Anschließend begannen wir mit der Planung der Straßenumfrage. Wir wollten unter anderem gerne geklärt haben, ob unser Sport von Nicht-Minigolfern als grundsätzlich inklusiv wahrgenommen wird. Wir erarbeiteten folgend die konkreten Fragen und setzten uns dann an die Fertigstellung des Fragebogens. Manuel hatte uns vorher in einer kurzen Präsentation verdeutlicht, wie wir am besten an die Sache herangehen sollen und welche häufig gemachten Fehler zu vermeiden sind. Nachdem wir verschiedene Möglichkeiten erwogen hatten, siebten wir aus und entschieden uns für die Reihenfolge der Fragen.



Nach dem Mittagessen stießen wir zunächst auf ein unerwartetes Problem: Wir fanden keinen geöffneten Copyshop! Das hatten wir in Frankfurt wirklich nicht erwartet. Nach längerer Lauferei gelang es schließlich doch und wir gingen in drei Teams aufgeteilt in unseren neuen Shirts mit Flyern, Klemmbrett und Tablet bewaffnet auf „Passantenjagd“ in der Frankfurter Innenstadt. Drei Stunden brachten wir damit zu, Leute zum Thema Minigolf zu befragen um einen Eindruck davon zu gewinnen, wie populär unser Sport als Freizeitvergnügen in der Allgemeinheit doch ist. Wir fanden kaum jemanden, der nicht mindestens einmal im Jahr auf einer Anlage zu finden ist. Völlig ausgepumpt brachten wir dann die ausgefüllten Bögen zurück ins Hotel und machten uns nach dem Abendessen auf zu einem entspannten Abend im Kino.

Sonntagmorgen machten wir uns dann an die Auswertung unserer gesammelten Fragebögen. Dies dauerte länger als erwartet, aber wir schafften es weitgehend. Wir waren überrascht, wie bekannt der Sport doch ist und wie positiv er wahrgenommen wird. Auch in unserer Kernfrage erhielten wir Ergebnisse. Es gab deutliche Unterschiede bei der Einschätzung zur Inklusionsfähigkeit des Minigolfens. Viel hing davon ab, auf welcher Anlage die Befragten normalerweise spielten. Viele dachten dabei schwerpunktmäßig an Körperbehinderte und waren überrascht, dass auch Menschen mit geistiger Behinderung häufig sehr gerne zum Schläger greifen. Mehrere Vereine sind bereits in diesem Bereich aktiv. Hier gilt es, unsere Bemühungen besser zu kommunizieren.  



Nach der Feedbackrunde und dem Mittagessen endete das Juniorteam-Seminar. Wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung im November!

Kathi Fischer, DMJ-Juniorteam
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