Kaderlehrgang in Burgkunstadt



Für den ersten Kaderlehrgang des Jahres lud Bundestrainer Michael Koziol in die neue Miniaturgolfhalle nach Burgkunstadt ein.

Ziel an diesem Wochenende war es, neue Wege in Richtung Zukunft zu beschreiten. So ging es neben dem Thema Kreativität auch darum, seine Kondition bei einem Cooper-Test (12-Minuten-Lauf) unter Beweis zu stellen und die ersten Schritte im Bereich Sportpsychologie zu gehen.

Nachdem am 20.04. gegen Abend alle Teilnehmer (Nicole Piechotta, Kathrin Neumann, André Müller, Uwe Ludwig, Achim Braungart Zink, Marco Templin, Marco Meffert, Alexander Junkermann, Danny Hess, Kris Stille, Miro Stoparic) vor Ort angekommen waren, wurde schon einmal kurz über den groben Ablauf des Wochenendes geredet.

Der Samstag stand dann zunächst im Thema Kreativität! In kleinen Gruppen hieß es die noch unbekannte und unaustrainierte Anlage unter die Lupe zu nehmen! Ziel dabei war es, an jeder Bahn zwei Varianten parat zu haben, die dann am nächsten Tag bei einem kleinen Turnier auch alle gespielt werden mussten. An einigen Bahnen erforderte dies wirklich eine Menge Kreativität, da die Bahnen auf normalen wegen teilweise nicht assträchtig waren!

Nach Beendigung der Trainingseinheit stand der Cooper-Test auf dem Plan! In einem Sportzentrum in Altenkunstadt durften die Teilnehmer ihre Kondition testen! In 12 Minuten sollte hierbei die größtmögliche Distanz zurückgelegt werden! Die Ergebnisse waren durchweg zufriedenstellend. Dennoch riet der Bundestrainer ständig an der Grundkondition zu arbeiten und diese zu verbessern.

Im Anschluss an eine kleine Dusche fand der erste Vortrag zum Thema Sportpsychologie statt. Dr. Felix Ehrlenspiel von der technischen Universität München erklärte die Grundzüge und Aufgaben, die in Zukunft eine Rolle spielen sollen.

In einem kleinen Brainstorming zum Schluss des Vortrages wurden dann noch einmal alle Aspekte aufgezählt, die speziell beim Minigolf mit dem Gebiet der Sportpsychologie verbessert und bearbeitet werden können.

Bei einem zweiten Kaderlehrgang im Juni sollen diese Aspekte dann aufgegriffen und die ersten Dinge angewandt und erlernt werden!

Bei einem kleinen Bowling-Wettbewerb am Abend ließ man den Abend ausklingen und lernte sich noch besser kennen. Dies war in der Vergangenheit bei der begrenzten Anzahl an Maßnahmen mit einem viel größeren Kader nicht möglich, allerdings wäre dies doch ein wichtiger Faktor gewesen, um eine "Grundteamfähigkeit" zu schaffen.

Am Sonntag dann folgte das große Erwachen. In 5 Stunden Training wurden am Tage zuvor 36 Varianten trainiert, die nun umgesetzt werden sollten! Wenig Zeit! Was ist da möglich! In jeder Runde musste neun Mal die erste und neun Mal die zweite Variante gespielt werden, für ein Ass mit der ersten Variante gab es einen Punkt, ein Ass mit der zweiten, schwierigeren Variante brachte zwei Punkte. Möglich waren also maximal 27 Punkte pro Runde, wobei nach dem ersten Schlag aufgehört wurde. Die Bestmarke lag am Ende des Tages immerhin bei 22 Punkten, was bei der wenigen Trainingszeit doch beachtlich war! In der Regel waren es aber 17-18 Punkte, die am Ende auf der Karte standen!

Nach einem kleinen Abschlussgespräch am Nachmittag fand der erste Kaderlehrgang des Jahres dann seinen Abschluss. Für die Spieler war dies ein weiterer richtungsweisender Schritt, denn an Effektivität und auch Abwechslung fehlte es an diesem Wochenende nicht. Auch unser Sport wird eben zunehmend "professioneller".


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