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Sie wollen sich wegen Mitgliedschaft informieren?
Bei Klick auf die PLZ-Gebiete öffnen sich die uns bekannten
Minigolfplätze in der gewünschten Region. Minigolfanlagen mit
Vereinen sind besonders gekennzeichnet, sodass Sie schnell herausfinden
können, welcher Minigolfverein in Ihrer Nähe ist.
Wir
informieren Sie darüberhinaus gerne und zeitnah über die Vorteile
einer Mitgliedschaft. Email genügt, und Sie erfahren dann auch zum
Beispiel, dass Minigolf für Anfänger ein finanziell durchaus
erschwinglicher Sport ist. Bei richtiger Anleitung im Verein erreichen Sie mit
ein wenig Geschick schon nach kurzer Zeit ein beachtliches Platzniveau. |
Die
Spielregeln:
| Allgemeines: |
- Minigolf wird mit Ball und Schläger auf einer
Minigolfanlage gespielt. Zweck dieses Spieles ist es, den Ball mit
möglichst wenigen Schlägen vom Abschlag ins Ziel zu bringen.
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| Ballwahl/Schlag: |
- Für das Spiel an einer Bahn ist pro Spieler
jeweils nur ein Ball zugelassen.
- Ein Ball, der beim Bespielen einer Bahn so stark
beschädigt wird, dass er nach Ansicht eines Schiedsrichters nicht
ordnungsgemäß weitergespielt werden kann, oder der an einer Bahn
verlorengeht (und nicht innerhalb 5 Minuten gefunden wird), wird unter
Anrechnung eines Zusatzpunktes durch einen anderen Ball ersetzt. Der neue
Schlag ist vom letzten Ruhepunkt des beschädigten bzw. vermissten Balles
auszuführen.
- Zur Vorbereitung des Schlages ist der Ball mit der Hand
auf das Spielfeld zu legen. Ausnahmen sind nur Körperbehinderten oder
Spielern mit Ausnahmegenehmigung (Gesundheitsgründe) gestattet.
Spielerinnen/Spieler der Seniorenklasse I und II ist es freigestellt, den Ball
mit der Hand oder Schläger auf das Spielfeld zu legen.
- Der im Spiel befindliche Ball darf nur durch einen
Schlag mit dem Schläger fortbewegt werden. Er darf nur aus der
Ruhestellung gespielt und vom Schläger nur im Moment des Schlages
berührt werden.
- Vor jedem Schlag ist Schlagstellung einzunehmen. Der
Schläger ist von beiden Händen zu führen (Ausnahme:
Armbehinderte).
- Ein Schlag ist ausgeführt, wenn der Ball bei
Schlagbereitschaft den Schläger berührt und dadurch in Bewegung
versetzt wird.
- Schläge sind zu werten, wenn der Ball im Spiel
ist. Absichtsloses Berühren des Balles ohne eindeutige Schlagbereitschaft
gilt nicht als Schlag.
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| Schlagbereitschaft: |
- Schlagbereitschaft liegt vor, wenn der Spieler nach
Ausrichten des Schlägers diesen vom Ball zur Ausführung des Schlages
wegführt. Auch das evtl. Hin- und Herbewegen des Schlägers danach
gilt als Schlagbereitschaft.
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| Ball im
Spiel: |
- Ein Ball befindet sich im Spiel,
- wenn er durch einen Schlag vom Auflagepunkt der
Abschlagsmarkierung in Bewegung gesetzt wird und auf dem Weg zur Grenzlinie
bzw. Hindernis ist oder
- nach korrekter Überwindung der Grenzlinie,
wenn er sich innerhalb des Spielfeldes, aber außerhalb des Zieles
befindet.
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| Punkte: |
- Jeder Schlag zählt als Punkt. Hat der Ball nach 6
Punkten das Ziel nicht erreicht, ist ein Zusatzpunkt anzurechnen. Die
Höchstpunktzahl an einer Bahn ist 7 (Ausnahme: Strafpunkte).
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| Spielreihenfolge und Bespielen einer Bahn: |
- Die Bahnen sind in jedem Durchgang in der Reihenfolge
1-18 zu bespielen.
- Eine Bahn darf bespielt werden, wenn der Vorspieler
sein Spiel an der Bahn beendet und sie verlassen hat.
- Bei Gruppenspiel muss jede Bahn während eines
Durchganges stets in der gleichen Reihenfolge bespielt werden (Ausnahme:
Stechen). Eine neue Bahn darf erst bespielt werden, wenn der letzte Spieler der
betreffenden Spielergruppe sein Spiel an der vorhergehenden Bahn beendet
hat.
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| Abschlag und
Ablegen: |
- An jeder Bahn ist der Ball zu Beginn des Spiels, oder
wenn er die Grenzlinie nicht oder nicht korrekt überwunden hat, von der
Abschlagmarkierung zu spielen. An Bahnen ohne Hindernisaufbauten ist er auch
dann von der Abschlagmarkierung zu spielen, wenn er dahinter
zurückgelaufen ist. In allen anderen Fällen ist er unter
Berücksichtigung der folgenden Bestimmungen von dort weiterzuspielen, wo
er zur Ruhe gekommen ist.
- Verlässt der im Spiel befindliche Ball nach
korrekter Überwindung der Grenzlinie die Bahn, wird er dort wieder
eingelegt, wo er sie verlassen hat.
- Überwindet der im Spiel befindliche Ball ein etwa
vorhandenes zweites oder drittes Hindernis auf einem nicht vorgesehenen Weg,
wird er dort vor dem Hindernis wieder eingesetzt, wo er seinen korrekten Lauf
beendet hat.
- Bleibt ein im Spiel befindlicher Ball an einem
Hindernis oder der Bahnbegrenzung liegen, so darf er nur mit der Hand
rechtwinklig abgelegt werden, soweit dies zur Vorbereitung eines neuen Schlages
dient, und zwar von einem Hindernis in Spielrichtung bis zu 30 cm, in allen
anderen Fällen bis zu 20 cm Abstand.
- Ist der im Spiel befindliche Ball in einem
Hindernisaufbau liegengeblieben so muss er in die Richtung abgelegt werden, aus
der er gekommen ist.Läuft ein im Spiel befindlicher Ball hinter die
Grenzlinie zurück und kommt dort zur Ruhe gilt:
- Bei Bahnen mit Hindernisaufbauten ist der Ball,
ggf. unter Beachtung der Ablegerichtlinien, von dort weiterzuspielen, wo er die
Grenzlinie passiert hat.
- Bei Bahnen ohne Hindernisaufbauten ist der Ball,
ggf. unter Beachtung der Ablegerichtlinien, von dort weiterzuspielen, wo er zur
Ruhe gekommen ist.
- Der Liegepunkt eines abgelegten bzw. versetzten Balles
darf vor dem Schlag nicht nochmal verändert werden.
- Ist eine Bahn nur von der Abschlagmarkierung spielbar,
ist jeder Schlag von dort auszuführen.
- Der Ball muss mit seinem Auflagepunkt die Markierung
noch berühren.
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| Hindernisse: |
- Hindernisse müssen auf dem vorgeschriebenen Weg
überwunden werden. Ein Hindernis ist überwunden, wenn der Ball die
Grenzlinie mit seinem Auflagepunkt berührt oder berührt hat.
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| Ziel: |
- Das Ziel ist erreicht, wenn der Ball darin zur Ruhe
gekommen ist.
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| Ende des
Spiels: |
- Das Spiel an einer Bahn ist beendet, wenn entweder das
Ziel erreicht ist, oder bereits 6 Punkte notiert sind.
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| Lauf des
Balles: |
- Ein Spieler darf den auf der Bahn liegenden und im
Spiel befindlichen Ball mit der Hand nur unter Kontrolle seiner Mitspieler oder
des Bahnrichters berühren. Soll er zum Reinigen aufgenommen werden, ist
seine Lage vorher eindeutig zu markieren.
- Für die Sauberkeit ist jeder Spieler selbst
verantwortlich. Zufällige Behinderungen dürfen nicht beseitigt
werden, solange sich der im Spiel befindliche Ball in Bewegung befindet.
- Der Lauf eines im Spiel befindlichen Balles darf nach
dem Schlag weder durch den Spieler noch durch eine andere Person absichtlich
beeinflusst werden (Windabschirmung außerhalb der Bahn ist erlaubt).
- Wird der Lauf eines im Spiel befindlichen Balles durch
äußere Einwirkung (kein Witterungseinfluss) beeinflusst, so ist ohne
Bevorzugung oder Benachteiligung des Spielers durch ein Mitglied des
Schiedsgerichts ein neuer Schlag festzusetzen.
- Geschah die äußere Einwirkung vor
überwinden der Grenzlinie, hat der neue Schlag vom Abschlag als
Wiederholung zu erfolgen, also keine Anrechnung eines Punktes.
- Bei Beeinflussung hinter der Grenzlinie auf dem Weg
zum Ziel gilt allg: neuer Schlag von einem Punkt im Zielkreis, kein
Wiederholungsschlag. Alle Schläge sind als Punkte anzurechnen.
- Hat der im Spiel befindliche Ball eindeutig geruht, und
wird er danach durch äußere Einwirkung wieder in Bewegung gesetzt,
muss er auf den Ruhepunkt zurückgelegt werden.
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| Betreten der
Bahn: |
- Eine Bahn darf grundsätzlich nicht betreten
werden, solange sich der im Spiel befindliche Ball bewegt. Sonst darf eine Bahn
betreten werden, wenn es zugelassen ist.
- Miniaturgolfbahnen dürfen prinzipiell nicht
betreten werden.
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| Strafen: |
- Strafen gg. Regelverstöße sind in einem
gesonderten Reglement erfasst.
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Das
Sportgerät:
Die
Bälle:
Im Gegenteil zum Rasengolf,
bei dem die Spieler eine Vielzahl von Schlägern mit sich führen,
reicht dem Minigolf ein einziger Schläger für alle Bahnen. Die
Vielfalt liegt hier in der großen Auswahl des Ballmaterials. Dies war
allerdings nicht immer so. Noch 1958 kannte man nur zwei Bälle, den aus
dem Großgolf stammenden "Erisball" und den etwas langsameren
"Waffelball". Doch mit der Erkenntnis, dass mit einem, den unterschiedlichen
Anforderungen der einzelnen Bahnen angepasstem Ballmaterial auch bessere
Ergebnisse zu erzielen sind, nahm die Entwicklung einen rasanten Verlauf. Heute
gibt es Hunderte Bälle von verschiedenstem Umfang und Gewicht. Kleinste
Abstufungen vom schnellsten bis zum langsamsten Ball sind erhältlich.
Für den Einsteiger ist allerdings nicht ein voller Ballkoffer wichtig,
sondern vielmehr eine optimale Zusammenstellung des für seinen Heimplatz
notwendigsten Ballmaterials. Es erfordert einige Geduld, um das Tempo eines
Balles in den Griff zu bekommen oder sein Bandenverhalten bei unterschiedlicher
Witterung und Schlagstärke richtig einzuschätzen. Wer auf diversen
Anlagen spielt, wird schnell erfahren, dass die gleichen Bahnen zum Teil mit
deutlich abweichenden Bällen gespielt werden müssen um optimale
Ergebnisse zu erzielen. Da schwillt der Ballkoffer automatisch an. Sind die
Bahnen der turniergerechten Minigolfanlagen auch einheitlich genormt, so weisen
sie doch Unterschiede auf. Unter den Betonbahnen gibt es auch solche mit und
ohne Lackierung, wobei die unlackierten Bahnen im allgemeinen rauer sind und
somit das Spielen von schnelleren Bällen ungefährlicher ist als auf
den schnelleren lackierten Bahnen. Hanglage, Witterungseinflüsse über
Jahre hinweg oder das Absinken des Untergrundes können den Bahnen en
Gefälle geben, das auf den ersten Blick nicht sichtbar ist, beim Lauf des
Balles aber deutlich wird. Auch solche Gegebenheiten erfordern die
entsprechende Auswahl der Bälle.
Der
Schläger
Bei der
Anschaffung eines Turnierschlägers sollte man sorgfältig
überlegen, welcher Neigungswinkel, welches Gewicht sich am besten eignet.
Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Körpergröße. Ist der
Schläger zu klein, wird der Rücken durch extrem gebeugte
Schlaghaltung zu sehr beansprucht ist er dagegen zu groß, kann er vom
Spieler nicht optimal kontrolliert werden. Ein weiterer Gesichtspunkt ist die
Frage: Beton- oder Eternitspieler? Die Betonbahn darf beim Abschlag und
während des Spiels betreten werden, während bei der Eternitbahn das
Gegenteil der Fall ist. Die Entfernung zwischen Spieler und Ball ist hier also
größer und erfordert einen stärkeren Neigungswinkel des
Schlägers. Während auf Beton sowohl L- als auch T-förmige
Schläger problemlos gehandhabt werden können, ist ein Bespielen der
Eternitbahnen mit steilwinkeligen T-Schlägern äußerst
ungünstig. |
Alles, was Sie über den Einstieg wissen
müssen: info@minigolfsport.de
Wir freuen uns auf Sie!
Walter
Teupe DMV-Referent für Öffentlichkeitsarbeit |